Glacier 3000

Der kälteste Tag meines Lebens- mit atemberaubender Aussicht.

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Ende Januar besuchten wir den Glacier 3000 in Les Diablerets ein richtiges Abenteuer aus Schnee und Eis. Schon die Fahrt dorthin war viel versprechend. Von Gstaad aus fuhren wir durch eine bezaubernde, verschneite Landschaft mit hohen Schnee bedeckten Tannen und steilen Berghängen. In Les Diablerets angekommen parkierten wir bei der Gondelbahn und kauften unser Ticket. Danach ging es mit der Gondel im Eiltempo nach Oben.

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Wer wie ich Respekt vor der Höhe hat, für den mag schon die Fahrt mit der Gondel der pure Adrenalinkick sein. Durch ein stetiges Schaukeln und Ruckeln gelangt man immer höher und höher und taucht immer mehr in die faszinierende Welt der Berge ein, all dies noch mit unbeschreiblich schöner Weitsicht auf kleine Örtchen und verschneite Berggipfel. Nach einem Halt inklusive Umsteigen ist man dann endlich Oben- auf dem wunderschönen Glacier 3000.

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Bei der Bergstation angekommen gelangt man über eine Treppe direkt zu der bekannten Hängebrücke die zwei Berggipfel miteinander verbindet. Die Hängebrücke ist wirklich das absolute Highlight auf dem Glacier 3000. Mein Puls beschleunigte sich sofort als ich einen Fuss auf die Hängebrücke setzte und merkte, dass sie durch den Wind und die Skifahrer die mit ihren Skischuhen darüber liefen unheimlich schaukelte. Rasch zog ich meinen Fuss wieder zurück und schickte erst Mal meinen Mann zum Fotografieren der wunderschönen Natur vor. Nach einiger Zeit wagte ich mich aber dann doch, mit einem mulmigen Gefühl und leichter höhen Angst lief ich bis zur Mitte der Brücke und machte eine Pause um den Moment vollkommen auszukosten. Der Wind blies heftig, der Himmel war tiefblau mit einigen Wolken und die Sonne schien, ich konnte die umliegenden Berggipfel bestaunen. Unter mit befanden sich hunderte Meter steile Felshänge und die Brücke schaukelte leicht hin und her ein wirklich unbeschreiblicher Moment.

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Nach dem Besuch der Hängebrücke machten wir einen kurzen Stopp auf der Terrasse und stiessen auf unseren gelungenen Tag im Schweizer Winterwunderland an. Trotz Sonnenschein hielten wir es wegen dem Wind nur wenige Minuten still sitzen auf der Terrasse aus, danach ging es ab ins Restaurant um die halb eingefrorenen Zehen aufzuwärmen.

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Als Zweite Aktivität auf dem Glacier entschieden wir uns für einen romantischen Gletscherspaziergang – so dachten wir jedenfalls. Mit der Sesselbahn ging es runter Richtung Glacier Rundgang. Mit einer Sesselbahn auf einem 3000 Meter hoch gelegenen Gletscher auf einer Sesselbahn zu fahren, während dem alles schaukelt und einem kalter Wind die Luft zuschnürt ist wirklich ein extrem kaltes Erlebnis. Als wir nach einigen Minuten unten ankamen waren unsere Füsse tiefgekühlt. Wir schafften es gerade noch ein paar Meter weit zu laufen und ein paar Fotos zu schiessen. Danach flohen wir via Sessellift wieder Richtung Bergstation. Leider war die Fahrt nach Oben nicht gerade wärmer- mit Abstand der kälteste Tag meines Lebens.

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Nach unserem Glacier Abenteuer besuchten wir auf dem Rückweg noch das Solbad des Hotel Ermitages in Schönried und liessen den Tag bei Schneefall und warmem Sprudelbad ausklingen.

https://www.ermitage.ch/

Wer ein kleines Abenteuer sucht, eine faszinierende Bergwelt bestaunen und einen kleinen Adrenalinkick erleben möchte- dem ist ein Besuch des Glacier 3000 durchaus zu empfehlen.

http://www.glacier3000.ch/

Weitere Empfehlungen :

sehr sehr warme Kleidung anziehen.

 

bis bald eure Ayla

 

 

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